SOR - SMC

 

 

Als erste Mittelschule in Fürth wurde unsere kleine MS Hans-Sachs am 6.4.2011 zur SOR-SMC-Schule ernannt. Damit wurde sie Teil des größten deutschen schulischen Netzwerkes. An einem schwarzweißen Emblem wird man künftig erkennen, welche Werte unser Lernen und Lehren leiten:

 

Herr Lutz-Simon (im Bild oben rechts) kam aus Unterfranken zu unserer Feierstunde um unserer Schule die Anerkennung unserer Schule als Netzwerkschule auszusprechen. Er überreichte einer Vertretung der Schülerschaft das neue Schild, das den Eingangsbereich zieren wird.

 

Damit reiht sich nun die MS Hans-Sachs in die große Zahl der beinahe 1000 SOR-SMC-Schulen ein, allerdings als erste Mittelschule in Fürth. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte mit zahlreichen Einzelprojekten und einem Projekttag über mehrere Monate hinweg ihre Gesinnung unter Beweis gestellt. Schließlich haben 92 Prozent aller an unserer Schule beteiligten Personen mit ihrer Unterschrift versprochen, sich couragiert für andere und für ein friedliches Miteinander einzusetzen. Die Erwachsenen sagten ihrerseits zu, die Kids in ihren Bemühungen zu unterstützen. Für die Zukunft bedeutet das unter anderem, dass jährlich ein Projekttag stattfinden wird, der das gemeinsame Anliegen deutlich macht und nachhaltig stärkt. Silke Nicolai begrüßte zu Beginn der Feierstunde illustre Gäste:

      

Neben Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und der Fürther Schulpflegerin Frau Niclaus hatte sich auch die leitende Schulamtsdirektorin Ulrike Merkel Zeit genommen, die Schulfamilie an ihrem Festabend zu grüßen. Elternbeiratsvorsitzende Ingrid Zrenner, Fördervereinsvor-sitzender Dieter Masching, Rektorin Ingrid Streck aus der benachbarten Grundschule gaben uns ebenfalls die Ehre, genau wie zahlreiche Elternvertreter und Personen aus dem unmittelbaren Umfeld, wie Hausmeister Kraus und Verwaltungsan-gestellte Monika Keusch. Und nebenbei sei auch erwähnt, dass das Kollegium geschlossen an der Feierstunde teilnahm und sogar eine beachtliche Anzahl von Schüler freiwillig am Abend in die Schule gekommen waren. Alle Gäste zeigten mit ihrer Anwesenheit, dass sie sich mit der neu definierten Zielsetzung identifizieren wollen. Herzlichen Dank für Ihre/Eure Begleitung von hier aus!

Natürlich nutzte Schulleiterin Nicolai ihre kurze Ansprache dazu Dank auszusprechen. Zunächst an den Oberbürgermeister für die nicht selbstverständliche Bereitschaft die Patenschaft zu übernehmen, dann aber auch an die Initiatoren und Motoren dieses Projektes im Schulhaus: Lehrerin Heike Potyra sowie die Schülersprecher Jamain Merkel und Semin Adjarpasic. Frau Potyra erhielt neben den Dankesworten einen Blumenstrauß (links), während die Schüler weiter auf der Bühne verharrten, weil der offizielle Akt durch Herrn Lutz-Simon an sie gerichtet war (Bild oben).

  

Eingerahmt war die Feier durch ein kurzes, prägnantes Anspiel einer ausgewählten, sehr international besetzten Schülergruppe aus allen Jahrgängen und einem kalten Büffet (rechts), das Fachberaterin Ute Rögner mit Achtklässlern liebevoll zubereitet hatte. Die Schulleitung bedankt sich im Namen aller Mitglieder der Schulfamilie bei den Personen, die diese Feierstunde möglich gemacht haben: Angefangen bei den Ideengebern für das Projekt bis hin zum Reinigungspersonal. Der Lohn ist klar und deutlich am Eingang der Schule zu lesen: Wir sind als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erkannt und beauftragt worden – und deshalb schon ein bisschen stolz!

Bericht: rt ; Fotos: Kreuzer